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IVG Zwischenbericht 06.08.1998
Ad hoc
Die positive Ergebnisentwicklung des Vorjahres konnte die IVG Holding AG (620570), Bonn, auch im ersten Halbjahr 1998 fortsetzen. Der Konzernumsatz erhöhte sich trotz des Verkaufs der Kleesattel Gebäudereinigungsaktivitäten um DM 2,5 Mio auf DM 386,1 Mio gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Umsatzzuwächsen in der Immobilienprojektentwicklung und im Logistikbereich bei den Geschäftsfeldern Schiene und Luft standen leicht rückläufige Umsätze im Geschäftsfeld Straße gegenüber. Die Gesamtleistung des Konzerns lag im Berichtszeitraum mit DM 422,4 Mio leicht unter dem Vorjahreswert. "Größere Immobilienverkäufe im Rahmen der Bestandsoptimierung werden wir erst in der zweiten Jahreshälfte realisieren", erläutert Dr. Eckart John von Freyend, Vorstandvorsitzender der IVG Holding AG. Der Konzernüberschuß stieg im ersten Halbjahr von DM 25,7 Mio auf DM 28,9 Mio und lag damit um 12,5 % über dem Vorjahresergebnis. Das Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich um 11 % von DM 36,5 Mio auf DM 40,5 Mio. "Der Zuwachs resultiert insbesondere aus der Fertigstellung und Neuvermietung von Kavernen, einer höheren Auslastung bei den Schienenfahrzeugen sowie Kostenmanagement- und Reengineeringmaßnahmen", kommentiert Dr. Dirk Matthey, Finanzvorstand der IVG, Holding AG, den Sachverhalt. Im ersten Halbjahr wurden Investitionen in Höhe von DM 493,2 Mio vorgenommen. Der Schwerpunkt lag dabei in der Immobiliensparte. Mit dem Erwerb mehrerer Gesellschaften mit hochwertigen Büroimmobilien am Gard du Nord, im Herzen von Brüssel, hat die IVG die Internationalisierung ihres Bestandes konsequent fortgesetzt.
Weiterer Ausbau der Immobilienprojektentwicklung Der Umsatz der Immobiliensparte stieg um 2,9 % von DM 152,1 Mio auf DM 156,5 Mio an. Der Zuwachs resultiert unter anderem aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der JENOPTIK Bauentwicklung GmbH, Jena, zum 01. Januar 1998. Ein bedeutendes Projekt, das die Gesellschaft über die JENOPTIK MedProjekt GmbH betreut, ist das Universitätsklinikum in Jena mit einem Bauvolumen von DM 300 Mio. Darüber hinaus konnten Projektentwicklungen, insbesondere in Berlin, am Salzufer und in Niederlehme, erfolgreich weitergeführt werden. Für das 457.000 m große Areal in Niederlehme verläuft die Grundstückserschließung planmäßig. Eine erste Teilfläche von 30.000 m wurde bereits veräußert. Für die Projektentwicklungsmaßnahme am Salzufer erfolgte bereits eine größere Akquisition.
Aufbau einer europäischen Immobilien-Aktiengesellschaft Mit dem Erwerb der qualifizierten Mehrheit an der börsennotierten Stodiek AG im Juli, hat die IVG den Grundstein für eine reinrassige Immobilien-Aktiengesellschaft gelegt. Geplant ist der Aufbau eines neuen Portfolios, mit attraktiven Gewerbeimmobilien in europäischen Wachstumsmetropolen. Der Schwerpunkt der neuen Gesellschaft liegt dabei ausschließlich auf aktivem Portfoliomanagement.
Logistik: Operatives Ergebnis deutlich gestiegen In der Logistiksparte lag der Umsatz mit DM 229,6 Mio geringfügig unter dem Vorjahreswert von DM 231,5 Mio. Dennoch verbesserte sich das operative Ergebnis deutlich, wozu insbesondere die positive Entwicklung der Geschäftsfelder Lagerung und Schiene beigetragen haben. Bei der Lagerung konnten zusätzliche Tanklagerkapazitäten vermietet werden, da die Mineralölindustrie die niedrigen Rohölpreise zu vorzeitigen Eindeckungen nutzte. Zudem wurden weitere Kavernen fertiggestellt und vermietet. Durch eine höhere Auslastung der Schienenfahrzeuge stiegen die Mieteinnahmen deutlich. Ausblick: Positive Geschäftsentwicklung auch für zweites Halbjahr erwartet Die Optimierung des Immobilienportfolios wird auch zukünftig im Vordergrund stehen. Dabei wird der Fokus auf der Entwicklung des Bestandes und der Aufwertung von Immobilien und Technologieparks durch entsprechende Modernisierungsmaßnahmen liegen. Bei der Suche nach neuen, attraktiven Objekten konzentriert sich die IVG insbesondere auf hochwertige Gewerbeimmobilien in europäischen Wachstumsregionen, wie Frankreich, Benelux und Spanien, aber auch Tschechien, Polen und Ungarn. In der Logistiksparte wird die IVG ihre Lagerkapazitäten nachfrageorientiert weiter ausbauen. Im Geschäftsfeld Straße wird das Unternehmen die sich im Rahmen der europäischen Marktliberalisierung ergebenden Chancen für grenzüberschreitende, europaweite Aufträge nutzen. Anfang Juni hat die IVG für ihr Konsortium ein Angebot für die Privatisierung des Flughafens Berlin-Brandenburg abgegeben. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung fallen, welcher Bieter den Zuschlag erhalten wird.
IVG Konzern 1.1. bis 1.1. bis Gesamt (in Mio DM) 30.06.98 30.6.97 1997 Gesamtleistung 422,4 454,5 908,6 Umsatzerlöse 386,1 383,6 782,2 - Immobilien 156,5 152,1* 307,7 - Logistik 229,6 231,5* 474,5 Konzernüberschuß 28,9 25,7 62,7 Investitionen 493,2 116,3 482,9 * Angepaßt an die neue Organisationsstruktur
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